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Lehrfilm: Niemand durfte wissen wer ich bin - Über Mischehen

Der evangelische Pfarrer Joelsen erzählt von dem Geheimnis seiner Familie - sein Vater war getaufter Jude - vom versteckten Leben in einer "Mischehe", wie er 1938 als "Halbjude" von der Schule ausgeschlossen wurde und von seinen Selbstmordgedanken, lange nach dem Krieg.

Walter Joelsen wurde 1927 in München geboren, sein Großvater war jüdischer Viehhändler, sein Vater evangelisch getauft, Oberinspektor und verheiratetet, mit einer, wie es damals hieß, Arierin. Von all dem wusste das Kind Walter nichts. Als man ihm eines Tages in der Schule mitteilte, dass er Halbjude sei, sich aber bewähren könne, wurde ein Familiengeheimnis aufgedeckt. Entsetzt war er, als er erleben musste, dass seine Freunde nicht mehr mit ihm Fußball spielen durften, da stürzte eine Welt für das Kind Walter ein. Zwischen Bewährungsbemühungen in der Schule, gute Aufsätze über den Endsieg zu schreiben und dem alltäglichen Ausgeschlossensein war sein fester Wille so wie alle anderen zu sein., deshalb leistete 1Jahr Dienst bei der Pflicht H. J. 1943 bestellte ihn der Direktor seiner Schule, um ihm mit zuteilten, dass er ab sofort die Schule zu verlassen habe. Nun suchte im Jugendkreis der Kirche Halt. Im Oktober 1944 wird er in das Lager eines Kaliwerkes zur Zwangsarbeit abgeholt. Dann im Oktober 1945 endlich befreit. Zurück in München wurde das Leben für ihn erstmal nicht einfacher, das Schweigen der Eltern seine Erlebnisse und Erfahrungen, beschwerten sein Leben. Lange noch nach dem Krieg, kämpfte er mit Selbstmordgedanken.

Im Kaufpreis dieses Films ist pädagogisches Begleitmaterial enthalten. Nach dem Kauf erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie das Material herunterladen können.

Jahr: 2008
Studio(s): Arbeitsgemeinschaft Medien
Laufzeit: 15 Minuten
Zielgruppe: Mittelstufe, Grundschule
Sprachfassung: Deutsch
FSK: Lehrprogramm

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