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Lehrfilm: Genug ist genug / Blaue Ufer

Gewalt und Missbrauch in der Partnerschaft.

Zwei thematische Inszenierungen:
1. "Genug ist genug" Ein Film zum Thema Gewalt und Missbrauch in der Partnerschaft:

Als sie sich kennen lernen, ist sie 14 und er 15. Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch was als zarte Teenagerromanze beginnt, entwickelt sich zu einer gewaltvollen Tortur. Er fühlt sich durch ihre zunehmende Eifersucht unter Druck gesetzt und will unbedingt mit ihr schlafen. Doch sie fühlt sich noch nicht so weit. Doch nach und nach zeigt er sich, von ihrer stetigen Eifersucht genervt, von einer immer brutaleren Seite ...

In ihrem Film geht es der Autorin primär darum, die wechselseitigen Mechanismen aufzuzeigen, die in letzter Konsequenz zu Gewalt und Missbrauch führen können. Die brutale Gewalt wird nicht verharmlost, doch unterwirft sich Nadine der qualvollen Mühe, auch das eigene Versagen darzustellen. Nicht in dem Sinne, dass sie selbst an seinen Gewaltausbrüchen Schuld ist. Vielmehr will sie begreifbar machen, warum sie über Jahre hinweg bei einen Menschen geblieben ist, der ihr stets seelischen und körperlichen Schmerz zugefügt hat. Schließlich findet sie nach 3,5 Jahren die Kraft, sich von ihm zu lösen.

An das Ende ihres Films, nach der Trennung, stellt die Autorin die Aussage: Ich war frei. Ich bin frei. Ein Schlag dauert nur den Bruchteil einer Sekunde. Aber der seelische Schmerz bleibt ein Leben lang. Ob Du erahnst, was ich bis heute durchmache? Bin ich wirklich frei von Dir?

Der Film vermischt das reale Geschehen mit abstrahierten Tanzelementen. So gelingt es, auch die grausamen und brutalen Momente der Geschichte darstellbar zu machen, ohne in plakative Gewaltdarstellung abgleiten zu müssen. Vieles geschieht in den Köpfen der ZuschauerInnen, die selbst darüber urteilen müssen, wer wann zum Opfer und zum Täter wird.

2. "Blaue Ufer" Ein poetisches Drama über eine junge zur Selbstverletzung neigende Frau, die sich durch die Annäherungsversuche eines Mannes ihrer von widersprüchlichen Erlebnissen und Gefühlen geprägten Vergangenheit stellen muss:

Undine arbeitet als Tierpflegerin im Wuppertaler Zoo. Durch ihre von widersprüchlichen Erlebnissen und Gefühlen geprägte Vergangenheit lebt sie privat sehr zurückgezogen und hat kaum Kontakt zu anderen Menschen. Eines Tages platzt der Student Adrian in ihr Leben. Er verliebt sich in die junge Frau und beschließt, sie zu erobern. Was für ihn jedoch normal ist, versteht Undine als Angriff auf ihre selbst geschaffene Unnahbarkeit. Sie weiß mit seinen Annäherungsversuchen nicht umzugehen und ihr Leben gerät etwas aus den Fugen. Plötzlich steht alles Kopf: alte Gefühle kommen hoch, neue, unbekannte Gefühle keimen auf und ihre Traumwelt beginnt zu bröckeln.

Blaue Ufer setzt sich auf poetisch verdichtete Weise mit Themen wie Einsamkeit, zwischenmenschliche Annäherungen, Autoaggression, Vergangenheitsbewältigung und Psychotherapie auseinander.

Jahr: 2003
Studio(s): Medienprojekt Wuppertal e. V.
Laufzeit: 127 Minuten
Zielgruppe: Mittelstufe, Oberstufe
FSK: ab 12 Jahren
Sprachfassung: Deutsch

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