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Lehrfilm: Disconnect

Der Episodenfilm Disconnect erzählt anhand dreier Schicksale von den Gefahren des Internets, denen wir als Nutzer täglich ausgesetzt sind: Der einsame Schüler Ben schickt Jessica, die er im Internet kennengelernt hat, intime Fotos. Seine Mitschüler, die das Mädchen nur erfunden haben, um ihn bloßzustellen, verbreiten die Bilder im Netz und machen ihn damit zum Gespött der ganzen Schule. Bens Scham ist so groß, dass er schließlich versucht, sich umzubringen. Ein junges Paar kann den Tod seines Babys nicht verkraften. Die Mutter tröstet sich in einem Selbsthilfeforum, der Vater betäubt seinen Schmerz mit Internetpoker. Ohne es zu wissen, geben sie dabei persönliche Daten preis. Die Folge: Ihr Konto wird leergeräumt. Eine Journalistin berichtet über einen Jugendlichen, der sein Geld mit Cyber-Sex verdient und bringt ihn und seine Gruppe mit ihren Recherchen in höchste Gefahr.

Der hochkarätig besetzte Spielfilm greift den missbräuchlichen Umgang mit dem Internet vielfältig auf. Verletzter Datenschutz und Datenklau, soziale Verarmung durch virtuelle Freundschaften, Abhängigkeit durch ständiges On-Sein und besonders die seelische Gewalt durch Cybermobbing bieten eine gute Diskussionsvorlage für den Unterricht.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit:
Trotz aller Diskussionen um Datensicherheit und trotz der allgegenwärtigen Kritik an der Datensammelwut großer (Internet-)Konzerne können viele Menschen recht leicht dazu verführt werden, intime Geheimnisse und persönlich Daten online preiszugeben. Disconnect lädt ein, über die damit verbundenen Gefahren zu sprechen. Gehen diese Gefahren in erster Linie von den neuen Kommunikationstechnologien aus, oder von den Menschen, die böse Absichten verfolgen? kann darauf aufbauend diskutiert werden. Aber auch grundsätzliche Fragestellungen wie die, inwieweit unser Leben von der Beziehung zur Technologie beeinflusst wird („always on“-Problematik, Kinder und Jugendliche als „digital natives“) können untersucht werden. Für den Unterricht besonders relevant sind die beiden Geschichten, in denen Jugendliche durch Cybermobbing bzw. durch Ausbeutung in existentielle Ausnahmesituationen geraten. Aber auch die Geschichte um eine gestohlene Identität lässt sich leicht auf den Alltag Jugendlicher übertragen.

Jahr: 2012
Studio(s): Weltkino Filmverleih GmbH
Regie: Henry Alex Rubin
Autor(en):
Laufzeit: 111 Minuten
Zielgruppe: Mittelstufe, Oberstufe
FSK: ab 12 Jahren
Empfehlung: Schulempfehlung
Sprachfassung: Deutsch, Englisch

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