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Lehrfilm: Alles ganz normal

Ein Film über co-abhängige Angehörige von Alkoholsüchtigen.

Der Film schildert, wie Angehörige von Suchtkranken zu Co-Abhängigen werden. Anhand der Portraits zweier Familien wird deutlich, wie sich eine Alkoholkrankheit oft langsam und unbemerkt anbahnt. Ist ein Familienmitglied erstmal suchtkrank, folgen meistens Versuche, dies geheim zu halten und der Umwelt den Anschein zu geben, dass alles ganz normal ist. Manchmal wird die Sucht auch vor einem Teil der eigenen Familienmitglieder verheimlicht,  z.B. vor den eigenen Kindern. Die Kinder von Suchtkranken dagegen entwickeln ein hohes Maß an Selbstständigkeit, um die Krankheit ihres Elternteils zu verheimlichen. Die Folgen sind oft Isolation und extreme Angstzustände, da sie sich aus Scham niemandem anvertrauen.

Auch die Suchtkranken schildern aus ihrer Sicht, wie sie abhängig wurden und welchen Schaden der Alkohol in ihrer Familie angerichtet hat. Sie erzählen offen über Rückfälle und die Motivation, trocken zu bleiben. Alle Beteiligten berichten über Gefühle, Hoffnungen und Sorgen, die damals wie heute aufgrund der Suchterkrankung in ihrer Familie Teil ihres Lebens sind. Obwohl alle Protagonisten heute trocken sind, funktioniert das Weiterleben nicht ohne die gegenseitige Hilfe in Selbsthilfegruppen: Die Suchtkranken und auch ihre Partner benötigen auch noch nach vielen Jahren der Abstinenz Gespräche mit anderen Betroffenen. Alle Familienmitglieder schildern ihr heutiges Verhältnis zum Alkohol und welche Regeln zu Hause zu diesem Thema gelten. Die Familien haben es geschafft, mit der Krankheit umzugehen und so wieder ein normales Leben zu führen, auch wenn es lange dauert, Vertrauen aufzubauen. Der Film soll eine Motivation für betroffene Familien sein und Verständnis für ein immer noch tabuisiertes Thema schaffen.

Jahr: 2013
Studio(s): Medienprojekt Wuppertal e.V.
Laufzeit: 67 Minuten
Zielgruppen-Filter: Mittelstufe, Oberstufe
Sprachen-Filter: Deutsch
FSK: ab 12 Jahren

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