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Lehrfilm: Mein Bruder hat Aids

Der Film soll Freunden und Bekannten von Angehörigen HIV-Infizierter Verhaltensempfehlungen anbieten. Nicole, 16 Jahre, Schülerin muss erleben, wie die Aids-Erkrankung ihres Bruders Markus in ihr Leben einbricht - ihre Familie zerbricht. Ihre Freunde meiden sie - aus Ansteckungsangst. Jetzt bekennt sie sich, wie ihr Bruder Markus, offen zu dessen Erkrankung. Monate später - ihre Mutter hat mit Markus gebrochen - aus Scham?
Aber auch der Erkrankte schwebt immer wieder zwischen Angst und Wut: Markus, der sich mit seiner Schwester über die ablehnende Haltung der Eltern einig ist, reagiert entsetzt, als er erfährt, dass Nicole ihren Freund eingeweiht hat. Er fürchtet, da er die Haltung der Gesellschaft zu kennen glaubt, eventuell den Verlust seines Arbeitsplatzes. In den nächsten Szenen wird deutlich: nicht nur der Betroffene selbst, auch die Angehörigen unterliegen der Ächtung durch die Gesellschaft, auch wenn sie unbewusst vollzogen wird. Die letzten Filmszenen spielen in der Klasse von Nicole: Markus als Mitarbeiter der Aidsberatung diskutiert mit den 16- und 17jährigen. Er fordert sie mit seinen Fragen zur Stellungnahme heraus, er versucht das Schweigen, das die Krankheit auch unter den Jungen umgibt, zu durchbrechen. Die Frage von Markus an die Klasse bleibt offen. Was würdet Ihr tun, wenn Nicole sagt: Mein Bruder hat Aids.

Zu Beginn des Films wird in einer Rückblende ein Ausschnitt aus einem Gespräch des Protagonisten Markus Commerçon mit dem Arzt gezeigt, der ihn informiert, dass er HIV-positiv ist. Nach einigen Jahren und positiven wie negativen Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit stellt Markus fest: "Aids ist ein Lernprozess für alle." Dieser Lernprozess bildet den Inhalt des Films.Die Last des Wissens um die Krankheit kann und will der Betroffene nicht alleine tragen. Als erste Vertraute werden aber nicht die Eltern gewonnen, der Bruder wendet sich an die Schwester. Sie reagiert in dreifacher Weise: 1. sie hört den Bruder an, 2. gibt ihre Betroffenheit zu und 3. geht zur Aidsberatung. Deutlich wird die Unsicherheit Außenstehender schon in der veränderten Beziehung zwischen Nicole und ihrem Freund: Er reagiert auf ihre Offenheit mit Angst, deren Grund er nicht nennen kann. Er ist über die Krankheit informiert, kann sich ihr aber als indirekt Betroffener noch nicht stellen und nicht mit der Situation umgehen.

Im Kaufpreis dieses Films ist pädagogisches Begleitmaterial enthalten. Nach dem Kauf erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie das Material herunterladen können.

Jahr: 2009
Studio(s): Arbeitsgemeinschaft Medien
Laufzeit: 25 Minuten
Zielgruppe: Mittelstufe, Oberstufe, Grundschule
FSK: Lehrprogramm
Sprachfassung: Deutsch

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