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Lehrfilm: Frühes Mittelalter - In einem germanischen Dorf

Am Beispiel eines Dorfes zeigt der Film germanischen Bauern-Alltag und Handwerker-Arbeit im frühen Mittelalter, von der rekonstruierten Töpfer-Werkstatt bis zum Schmieden einer Sichel in alter Technik - wie bauen sie ihre Häuser, wie weben sie ihre Kleidung, wie schmieden sie ihre Waffen - Sie töpfern, schreinern und handeln alles, was sie zum Leben in ihrem Dorf brauchen - dokumentarische Rekonstruktionen und Modelle, Bilder, Zeichnungen.

Am Beispiel eines Dorfes zeigt der Film germanischen Bauern-Alltag und Handwerker-Arbeit im frühen Mittelalter - wie bauen sie ihre Häuser, wie weben sie ihre Kleidung - töpfern, schreinern, schmieden und handeln sie, alles was sie zum Leben in ihrem Dorf brauchen. Die Germanen sind Krieger und Bauern - Selbstversorgung durch Ackerbau und Viehzucht ist selbstverständlich. Spuren in der Erde, Pfostenlöcher, erzählen uns: die Alamannen leben nicht, wie die Römer, in Stein- sondern in strohgedeckten Holzhäusern mit einem Zaun umgeben - ein prächtiges Wohnhaus, daneben Werkstatt, Wohn- Schlaf- und Arbeitsgebäude für die Frauen. Immer gehört zu so einem Gehöft ein Webhaus für die Frauen - sie sorgen auch damals für den Haushalt, nicht nur für die Zubereitung der Nahrung sondern sie weben auch die Kleidung - das sind immer Hemd, Hauptkleid und Umhang, mit der Qualität des Stoffes, dem besonderen Zuschnitt und Schmuck ihrer Tracht demonstrieren sie Herkunft, Wohlstand, Macht.

Ein neues Haus wird gebaut, natürlich aus Holz, das Dach mit Stroh gedeckt. Die meisten Schreiner und Zimmerarbeiten verrichten die Bewohner selbst. Die Höfe, alle mit Zäunen abgegrenzt, dazwischen Wege, gackernde Enten, Gänse und Hühner. Ein prächtiges Wohnhaus, meist 4 bis 7 m breit und etwa 10 m lang mit einer großen Halle, offen zum Dachstuhl, daneben Werkstatt, Wohn- Schlaf- und Arbeitsgebäude für die Frauen, Grubenhäuser, kleine Holzbauten mit Keller, die als Vorratsspeicher, 3 bis 4 Meter im Durchmesser, vor allem für Getreide, Hülsenfrüchte und Obst. Stall für Schafe und Schweine, mit Heuboden. Richtig beständig werden die Siedlungen erst etliche Jahrhunderte später mit den Steinbauten im 12. und 13. Jahrhundert. Oft gibt es auch eine - beheizbare - Badestube und, besonders wichtig, immer wird ein Webhaus für die Frauen gebaut. Das Hauptkleid bleibt ist bis ins 5. Jahrhundert gleich: Ein Röhrenförmiges, unter die Achseln hochgezogenes Ärmelloses "Gewand", über den Schultern zusammengehalten durch 2 Fibeln meist aus Metall - kostbar und verziert bei den Reichen, aus Knochen oder Geweih bei ärmeren Alamanninnen. Im 5. Jh. wird dies, auch von Männern getragene Gewand aufwendiger, zusammengenäht mit Halsausschnitt und halblangen Ärmeln, nur noch mit einer Fibel zusammengehalten - ähnlich der römischen Tunika, darüber ein Mantel, oft ohne Ärmel über den Kopf zu ziehen wie ein Umhang, kürzer gelegentlich länger als die Tunika, manchmal bedeckt noch von einem hellen Schleier bis zur Hüfte.

Im Kaufpreis dieses Films ist pädagogisches Begleitmaterial enthalten. Nach dem Kauf erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie das Material herunterladen können.

Jahr: 2000
Studio(s): Arbeitsgemeinschaft Medien
Laufzeit: 17 Minuten
Zielgruppe: Mittelstufe
FSK: Lehrprogramm
Sprachfassung: Deutsch

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